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Bäume

Eine kunterbunte Baum-Kolumne: Stadtbäume und was sie alles aushalten müssen, Klima und Bäume, Naturdenkmäler, Mythen und Sagen, große und kleine Baumbewohner, Anatomie und Physiologie der Bäume, Ökologie und Evolution, Nutzung und Nutzen ...

Die Sonnen- und Schattenblätter der Blutbuche

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Andrea Kamphuis
27. April 2020

Im Wäldchen hinter dem "Fort X", dem Überrest einer preußischen Befestigungsanlage im Kölner Norden, steht eine Gruppe von fünf Buchen. Vier von ihnen sind gewöhnliche Rot-Buchen - so genannt wegen ihres rötlichen Holzes, nicht wegen ihres Laubs, denn das ist grün. Die fünfte ist eine Blutbuche; sie hat wirklich rotes Laub:

Blutbuchen sind eine Varietät innerhalb der Art Rot-Buche, Fagus sylvatica. Angeblich gehen 90 Prozent aller Blutbuchen der Welt auf einen einziges mutiertes Exemplar zurück, das für 1690 in Thüringen verbürgt ist. Ihr Laubaustrieb im Frühjahr, der fast gleichzeitig mit der Blüte erfolgt, ist spektakulär:

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Ahornarten im Vergleich

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Andrea Kamphuis
26. April 2020

Ja, es stimmt: Ich habe gerade eine Ahorn-Phase. Eine Ahorn-Manie. Einen Ahorn-Crush. Bevor ich mich anderen Bäumen zuwende, muss ich noch einmal über sie schreiben und viele Fotos zeigen! Denn was ich im Winter noch gar nicht richtig ermessen konnte, weil mir die Bestimmung anhand der bloßen Rinde und Wuchsform schwerfällt: Köln ist rappelvoll mit Ahornbäumen. Jetzt, im Frühling, können wir uns die Unterschiede in der Blattform, den Blütenständen, den Samen und der Rinde der häufigsten Arten gut einprägen.

Ich zeigte hier in jeder dieser Kategorien den Berg-, den Eschen-, den Feld-, den Silber- und den Spitz-Ahorn. Es gibt noch weitere Ahorne in der Stadt, nicht zuletzt als exotische Ziergewächse in Vorgärten, aber von diesen fünf Arten habe ich die wichtigsten Merkmale in den letzten Wochen auf öffentlichem Gelände (Straßen und Parks) systematisch fotografiert.

Blätter 

Beim Berg-Ahorn haben die Finger und auch die meisten kleineren Zähne am Blattrand eine konvexe Kontur: Die Spitzen sind stumpf.

 

Den Eschen-Ahorn werden viele nicht kennen - und auch nicht für einen Ahorn halten, denn seine Blätter sind so tief gelappt, dass sie in mehrere Teilblättchen zerfallen. Man spricht von "gefiedert" - wie eben bei der Esche.

 

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Das Oskar-Syndrom und andere Ahorn-Betrachtungen

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Andrea Kamphuis
09. April 2020

Ahorn, könnte man meinen, ist gleich Ahorn. Nichts da! Es gibt zahlreiche Arten, die sich unter anderem in ihrer geografischen Herkunft, dem bevorzugten Ökosystem, ihrer Blütengestalt und -farbe, dem Winkel zwischen ihren Flügelnüssen, ihrer Blattform, ihrem Lichtbedarf und ihrer Blüte- und Laubaustriebzeit unterscheiden. Am bekanntesten sind vielleicht der Feld-, der Berg-, der Spitz- und der Silber-Ahorn. Einen Feld-Ahorn habe ich in Köln noch nicht entdeckt. Den Silber-Ahorn mit seinen sehr frühen, roten Blüten habe ich neulich bereits vorgestellt: 

Anders als der Silber-Ahorn, der im Februar lange vor dem Blattaustrieb blüht, ist der Spitz-Ahorn erst im März und April dran mit seiner Blüte, die nahtlos in den Blattaustrieb übergeht. In der Mitte der linken dieser gelbgrünen Doldentrauben erkennt man schon die ersten, noch zusammengefalteten Blättchen:

Kurz darauf entfalten sich die Blätter, deren Form dem Spitz-Ahorn seinen Namen gibt:

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Podcast: Bäume in der Stadt

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Andrea Kamphuis
31. März 2020

Vor einigen Wochen war ich zu Gast im neuen Podcast von Tim Schmidt aus der Köln-Bonner Regionalgruppe der Scientists for Future. Wir haben uns über Stadtbäume, den Klimawandel, Biodiversität und mein Hobby unterhalten: das Suchen und Besuchen von Bäumen. Die halbstündige Episode ist im Blog der Scientists-Regionalgruppe nachzuhören.

Der Ahorn läutet den Frühling ein

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Andrea Kamphuis
14. März 2020

Der Silber-Ahorn am Kölner Theodor-Heuss-Ring war früh dran, ihm reichte es schon im Februar mit dem winterlichen Grau. Er blüht farbenfroh - zumindest, wenn man genau hinsieht oder eine Kamera mit Teleobjektiv bemüht, denn seine Blüten sind klein: 

Der Silber-Ahorn ist stets einer der ersten Bäume, die den Hummeln und Bienen etwas bieten können, wenn der Spätwinter oder das Vorfrühjahr warm genug ausfallen ist für frühe Sammelflüge. Nach dem praktisch ausgefallenen Winter 2019/2020 hat er in Köln besonders schnell losgelegt.

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